Ziele

Entspannung

Entspannung (Begriffsbestimmung)

A) Entspannung und B) Erholung unterscheiden sich grundlegend in ihrem Ziel und der Aktivität:

A) Entspannung reduziert akute Anspannung und Stress (z. B. Yoga, Ruhe), um zur Ruhe zu kommen.

B) Erholung ist der umfassendere Prozess der Regeneration, der Körper und Geist nach Belastungen wiederherstellt und neue Energie aufbaut.

A) Entspannung (Zustand):

  • Funktion:
    • Akute Stresslösung, "runterkommen".
  • Gefühl:
    • Angenehme Gelöstheit, niedrige Aktivierung, innere Ruhe.
  • Beispiele:
    • Meditation, tiefes Durchatmen, ein warmes Bad, autogenes Training.
  • Wirkung:
    • Wirkt direkt gegen stressbedingte Anspannung.

Sorgen Sie für genügend Entspannung

Stress bei der Arbeit, in der Familie, in der Beziehung und noch in der Freizeit: Nicht Stress alleine macht krank, sondern fehlende Entspannung. Bei akutem Stress wappnet sich der Körper sehr gut für die Problemsituation: Stresshormone werden ausgeschüttet, der Blutzucker steigt, die Insulinausschüttung nimmt zu, das Herz schlägt schneller und der Blutdruck steigt. Bei anhaltendem Dauerstress kommen diese Vorgänge jedoch nicht zur Ruhe und der Organismus steht ständig unter Dampf. Das schadet dem gesamten Körper. Die Folge können Entzündungsreaktionen im Körper sein, im schlimmsten Fall entstehen Diabetes, Schlaganfall, Arteriosklerose und Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen.

Achten Sie daher auf ein Gleichgewicht zwischen Stress und Entspannung. Sorgen Sie für Inseln der Ruhe und für Aktivitäten, die Sie den Stress vergessen lassen: musizieren, lesen, malen, tanzen, im Garten arbeiten, mit Freunden kochen, mit den Kindern spielen, einem Verein beitreten oder gemeinsam Konzerte und Sportereignisse besuchen.

Auch Entspannungstechniken sind sehr hilfreich: progressive Muskelentspannung, Atemgymnastik, Yoga, Qigong oder Tai-Chi.

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