Ernährung beim metabolischen Syndrom
Wer am metabolischen Syndrom leidet, braucht keine Diät - sondern eine dauerhafte Umstellung von Ernährung und bestimmten Lebensgewohnheiten. Dafür gelten vier zentrale Regeln.
Wer das metabolische Syndrom hat, der kommt um eine Wahrheit nicht herum: Jetzt heißt es, das Essverhalten genau analysieren und in weiten Bereichen dauerhaft umstellen.
Viele Betroffene haben eine erfolglose Diäten-Karriere mit entsprechendem Jo-Jo-Effekt hinter sich und eventuell bereits das Vertrauen verloren, dass sie etwas an ihrem Gewicht ändern können.
Doch das ist machbar!
1) Keine Diät, sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung
Zentraler Punkt ist: regelmäßig essen - und nicht mehr als drei Mahlzeiten am Tag. Zwischen den Mahlzeiten sollten gute Pausen liegen, damit der Insulinspiegel wieder abfallen kann.
Eine gute Abnehm-Hilfe kann Intervallfasten sein:
Wer es schafft, mit zwei Mahlzeiten am Tag auszukommen und über Nacht 16 Stunden nichts zu essen, gibt seinem Körper die Chance, in diesen langen Pausen viel Bauchfett abzubauen.
2) Für die Blutzucker-Normalisierung wenig Kohlenhydrate essen
Kohlenhydrate sparen, insbesondere die schlechten.
Ungünstig sind nicht nur Süßigkeiten, sondern auch einfache Kohlenhydrate aus Nudeln, Reis und Weißbrot, Chips und Fast Food.
Solche Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel hochschnellen und dann rasch wieder abfallen.
Besser sind sogenannte komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Gemüse und Vollkornprodukten vorliegen.
Denn sie werden langsam in den Stoffwechsel eingeschleust. Das beugt Heißhunger-Attacken vor.
3) Eiweiß hält lange satt
Wichtig für eine langanhaltende Sättigung ist Eiweiß zu jeder Mahlzeit: Milchprodukte, Eier, Fisch oder Fleisch, aber auch Hülsenfrüchte und Nüsse machen lange satt.
4) Gute Fette sind gesund
Nicht zu vergessen - gute Fette!
Fette sind Aromaträger und machen gut satt.
Hochwertige Fette aus Pflanzen und Fisch sind besonders gesund.