Blutzucker – was ist das überhaupt?
Der Blutzuckerwert gibt an, wie viel Zucker sich in deinem Blut befindet. Denn ja, auch wenn Zucker in Massen gefährlich sein kann, so ist er in Maßen für dich förderlich – ja mehr noch: Er ist überlebenswichtig. Die Quintessenz: Es kommt auf die richtige Dosis an. Zucker, auch Glucose genannt, brauchst du vor allem, um genügend Power für all deine Aufgaben parat zu haben. Er ist dein Energielieferant schlechthin. Ein normaler Blutzuckerwert liegt dabei bei nüchternen Menschen unter 100 mg/dl.
Wie entsteht ein hoher Blutzuckerspiegel?
Eine wesentliche Rolle spielt dabei deine Ernährung – vor allem Kohlenhydrate. Diese werden in deinem Körper zu Zucker umgewandelt, der sodann zu den einzelnen Zellen transportiert wird. Und du ahnst es schon, oder? Das Transportmittel seiner Wahl lautet: Blut. Bei den Zellen angekommen, wartet allerdings noch ein Portier auf den Zucker: das Hormon Insulin. Ohne dieses würde der Zucker nicht in die Zellen hineinkommen – es öffnet ihm gewissermaßen die Tür.
Diese Zusammenarbeit klappt gut – vorausgesetzt, du achtest auf einen gesunden Lebens-Stil und eine ausgewogene Ernährung. Nimmst du allerdings regelmäßig viele schnell verdauliche Kohlenhydrate zu dir, wie etwa Weißbrot, zuckerhaltige Getränke oder Süßigkeiten, störst du dieses eingespielte Team. Dann befindet sich irgendwann viel zu viel Zucker in deinem Organismus. Und obwohl das Insulin patrouilliert, gelingt es ihm nicht mehr, den Zucker in die Zellen zu transportieren. Folglich staut sich der Zucker in deinem Blut und hält den Blutzuckerspiegel konstant hoch.
Neben der Ernährung können auch
- zu wenig Bewegung,
- Stress,
- Schlafmangel oder
- bestimmte Krankheiten
deinen Blutzuckerspiegel negativ beeinflussen.
