Die Energiebilanz – Grundlegendes zum Körpergewicht
Ihr Gewicht hängt von Ihrer Energiebilanz ab. Optimaler Weise wäre diese täglich ausgeglichen. Sie würden dann täglich die Energiemenge zu sich nehmen, die Ihr Körper an diesem Tag benötigt, um seine Funktionen aufrechtzuerhalten und sich zu bewegen.
Das gelingt natürlich eher selten – mal essen Sie mehr, mal weniger, oder Sie bewegen sich mehr oder weniger.
Ist die Energiebilanz über längere Zeit positiv, also die zugeführte Energiemenge erhöht, legt Ihr Körper Speicher in Form von Fett an.
Bei einer negativen Energiebilanz wird das Fett aus diesen Speichern abgebaut.
Die Energiebilanz lässt sich auf zwei Arten beeinflussen
- A) Die Zufuhr an Energie wird verringert oder
- B) der Verbrauch an Energie gesteigert.
Das ???-Training setzt an beiden Punkten an:
Sie lernen Ihren Körper besser kennen und entwickeln einerseits eine gesundheitsfördernde Ernährungsweise mit einer angepassten Energiezufuhr und steigern andererseits Ihren Energieverbrauch durch Bewegung
Energie wird in Kilokalorien (kcal) bzw. Kilojoule (kJ) gemessen. Umgangssprachlich ist der Begriff Kalorien gebräuchlich. Energie liefern Fett, Eiweiß (Protein) und Kohlenhydrate sowie Alkohol. Alkohol ist natürlich kein lebensnotwendiger Nährstoff, liefert aber einiges an Energie und ist deshalb als energieliefernder Nährstoff definiert. Eiweiß benötigt der Körper in erster Linie als Baustoff für wichtige körpereigene Substanzen wie Muskeln, Enzyme, Hormone und Antikörper.
Wie Sie sehen, enthält ein Gramm Fett etwa doppelt so viel Energie wie die gleiche Menge Eiweiß oder Kohlenhydrate.
Das macht Fett zum bevorzugten Energiespeicher des Körpers, denn er kann so Energie auf „kleinem“ Raum bevorraten.
- 1 g Fett hat 9 kcal bzw. 37 kJ
- 1 g Alkohol hat 7 kcal bzw. 29 kJ
- 1 g Eiweiß (Protein) hat 4 kcal bzw. 17 kJ
- 1 g Kohlenhydrate haben 4 kcal bzw. 17 kJ