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"Fachbegriffe-Lexikon" der Amicas Lebensschule - Serviceportal "Schlank-Fit-Gesund" - Themenbereich "Allgemein"

Fachbegriff-Muster (Begriffsbestimmung)

Abnehm-Coach (Begriffsbestimmung)

Ein Abnehm-Coach ist ein Mentor, der Klienten individuell bei der Gewichtsreduktion und dem Erreichen des Wunschgewichts unterstützt. Durch einen ganzheitlichen Ansatz, der Ernährungsberatung, Sportpläne und mentale Begleitung (Psychologie des Essverhaltens) kombiniert, sollen nachhaltige Lebens-Stiländerungen statt kurzfristiger Diäten etabliert werden.

Appetit (Begriffsbestimmung)

Appetit bezeichnet im Kern die psychische Lust oder das Verlangen, bestimmte Nahrungsmittel zu essen. Im Gegensatz zum Hunger ist Appetit oft eine eher lustbetonte Empfindung, die nicht zwingend auf einem physiologischen Nährstoffmangel basiert.

Bewusstes Essen (Begriffsbestimmung)

Bewusstes Essen (oft gleichgesetzt mit achtsamem Essen oder Mindful Eating) ist eine Praxis, bei der der Fokus voll und ganz auf den Moment des Essens, die Nahrungsmittel und die eigenen Körpersignale gerichtet wird. Es geht dabei um ein bewussteres Wahrnehmen und Genießen, statt um starre Diätregeln oder Kalorienzählen.

Diätologe (Begriffsbestimmung)

Ein Diätologe (in Österreich) bzw. eine Diätologin ist eine staatlich anerkannte Fachkraft im Gesundheitswesen, die auf Ernährungstherapie und Ernährungsberatung spezialisiert ist. Sie beraten, schulen und begleiten sowohl gesunde als auch kranke Menschen bei ernährungsrelevanten Problemstellungen.

Einkaufsplan (Begriffsbestimmung)

Ein Einkaufsplan (Einkaufsliste) ist eine strukturierte Übersicht zur Vorbereitung von Beschaffungsvorgängen, um gezielt einzukaufen und Ressourcen (Zeit, Geld) zu schonen.
Im privaten Bereich ist dies meist eine Liste, während im betrieblichen Kontext ein Einkaufsplan (Einkaufsbudget) den finanziellen Rahmen und Mengen für den Einkauf festlegt.
Eine strukturierte Einkaufsliste ist eines der wirksamsten Instrumente, um Lebensmittelverschwendung (Food Waste) zu vermeiden. Sie hilft, den Überblick über Vorräte zu behalten und gezielt nur das zu kaufen, was tatsächlich verbraucht werden soll.

Ernährungsberater (Begriffsbestimmung)

Der Begriff Ernährungsberater ist in Deutschland und Österreich nicht gesetzlich geschützt, weshalb sich prinzipiell jeder so nennen darf.
Er bezeichnet Personen, die Informationen zu gesunder Ernährung vermitteln, Ernährungspläne erstellen und bei der Ernährungsumstellung unterstützen, meist im Bereich Prävention für gesunde Menschen.

Ernährungslehre (Begriffsbestimmung)

Die Ernährungslehre (Ernährungswissenschaft) ist eine Naturwissenschaft an der Schnittstelle von Biochemie und Medizin, die Grundlagen, Zusammensetzung und Wirkung von Nahrungsmitteln auf den menschlichen Organismus erforscht.
Sie umfasst Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Fette, Proteine) sowie Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe) und fördert eine ausgewogene Ernährung zur Gesundheitserhaltung und Krankheitsprävention.

Ernährungspsychologe (Begriffsbestimmung)

Ein Ernährungspsychologe (oft Teil der Angewandten Psychologie) untersucht und beeinflusst das Essverhalten von Individuen und Gruppen. Im Fokus stehen psychische Mechanismen – wie Emotionen, Bedürfnisse und soziale Einflüsse –, die Hunger, Sättigung und Geschmacksvorlieben prägen. Ziel ist, gesundheitsschädliche Essmuster zu verstehen und zu ändern.

Ernährungspsychologie (Begriffsbestimmung)

Die Ernährungspsychologie ist ein relativ junges, aber schnell wachsendes Fachgebiet. Sie untersucht, wie Gedanken, Emotionen, soziale Einflüsse und Verhaltensweisen unser Essverhalten prägen und wie diese wiederum durch unsere Ernährung beeinflusst werden. Dieser Fachbereich entstand aus dem Bedürfnis, Ernährung nicht nur aus physiologischer, sondern auch aus psychologischer Perspektive zu verstehen, um ein umfassenderes Bild des Essverhaltens zu erhalten.

Ernährungsverhalten (Begriffsbestimmung)

Unter „Ernährungsverhalten“ versteht man die Gesamtheit aller bewussten und unbewussten Handlungen eines Menschen oder einer Gruppe im Zusammenhang mit der Ernährung.
Es beschreibt nicht nur, was gegessen wird, sondern auch das Wie, Wann, Wo und Warum der Nahrungsaufnahme.
Daraus resultieren folglich auch 
A) Unsere Essgewohnheiten und
B) Unsere Ernährungsgewohnheiten

Essgewohnheiten / Ernährungsgewohnheiten (Begriffsbestimmung)

A) Essgewohnheiten bezeichnen das konkrete, oft situative Verhalten (Was, wann, wie viel, mit wem).
B) Ernährungsgewohnheiten umfassen hingegen tief verwurzelte, langfristige Muster (Ernährungsweise, Ernährungsstil).
Erstere sind das wie wir essen, letztere das was wir prinzipiell verzehren (z. B. Veganismus, Mischkost, Clean Eating)

Essverhalten (Begriffsbestimmung)

Essverhalten umfasst alle individuellen Handlungen rund um die Nahrungsaufnahme, einschließlich Auswahl, Zubereitung, Menge, Häufigkeit und Art des Verzehrs.
Es ist ein komplexer, durch psychologische, soziale und biologische Faktoren (wie Hunger / Sättigung) geprägter Prozess, der entscheidend für die Gesundheit ist.

Fitness-Coach (Begriffsbestimmung)

Der Begriff "Fitness-Coach" wird oft synonym mit „Fitnesstrainer“ oder „Personal Trainer“ verwendet, beschreibt jedoch im modernen Verständnis eine umfassendere Rolle, die über die bloße Übungsanleitung hinausgeht.

Heißhunger (Begriffsbestimmung)

Heißhunger bezeichnet ein plötzlich auftretendes, übermäßig starkes und oft unkontrollierbares Verlangen nach Nahrung. Im Gegensatz zu normalem Hunger, der sich langsam aufbaut, tritt Heißhunger meist schlagartig auf und richtet sich oft gezielt auf bestimmte Lebensmittel wie Süßes, Salziges oder Fettiges.

Hunger (Begriffsbestimmung)

Hunger bezeichnet das körperliche Verlangen nach Nahrung, das durch ein Defizit an Nahrungsenergie ausgelöst wird. Er ist ein lebenswichtiger Schutzmechanismus des Körpers, um die Energieversorgung sicherzustellen.

Lebensmittelkunde (Begriffsbestimmung)

Lebensmittelkunde und Ernährungslehre sind eng verwandte Fachgebiete, die sich jedoch in ihrem Fokus unterscheiden:
Die Lebensmittelkunde betrachtet das Lebensmittel selbst (Inhaltsstoffe, Qualität, Verarbeitung), während die Ernährungslehre die Wirkung dieser Lebensmittel auf den menschlichen Organismus untersucht. 

Persönliche Wohlfühlgewicht (Begriffsbestimmung)

Das „persönliche Wohlfühlgewicht“ ist das individuelle Körpergewicht, bei dem man sich körperlich und seelisch wohlfühlt, fit ist und das ohne strenge Diäten gehalten oder durch Hungern erzwungen wird. Es handelt sich um eine persönliche Balance, nicht um einen festen BMI-Wert, und entsteht durch gesundes Essen, intuitive Ernährung (Essen nach Gefühl) und regelmäßige Bewegung.

Schlechte Umweltfaktoren (Begriffsbestimmung)

Schlechte Umweltfaktoren sind schädliche Einflüsse auf Mensch und Natur, primär verursacht durch Umweltverschmutzung (Luft, Wasser, Plastik), den Klimawandel, Lärm und Schadstoffe wie Pestizide oder Feinstaub. Diese führen zu Atemwegs-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Artensterben. Besonders betroffen sind Menschen in niedrigeren sozialen Lagen.

Speiseplan (Begriffsbestimmung)

Ein Speiseplan ist eine organisatorische Übersicht, was an welchem Tag gegessen wird (oft wochenweise), während ein Ernährungsplan ein strukturiertes Konzept darstellt, das wie viel (Kalorien/Nährstoffe) zu welchem Zweck gegessen werden soll, oft mit dem Ziel der Gewichtsabnahme oder des Muskelaufbaus.

Wunschgewicht (Begriffsbestimmung)

Das Wunschgewicht ist oft ein ästhetisch motivierter, niedriger Zielwert (z.B. BMI-Minimum), der durch Diäten erzwungen wird. Das Wohlfühlgewicht ist hingegen das individuelle Gewicht, bei dem der Körper gesund, leistungsfähig und ohne ständigen Kampf (intuitives Essen) gehalten wird. Es ist oft höher als das Wunschgewicht.

Yoga-Coach (Begriffsbestimmung)

Die Begriffe Yogalehrer, Yoga-Trainer und Yoga-Coach werden oft synonym verwendet, bezeichnen jedoch teilweise unterschiedliche Schwerpunkte in der Ausrichtung und Arbeitsweise.
Während ein Yogalehrer meist Gruppen in Kursen anleitet, fokussiert sich ein Yoga-Coach oder Personal Trainer auf die individuelle 1:1-Betreuung.

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