Bewegung - für unsere Gesundheit, die Steigerung unserer Lebensqualität und das Erreichen und Halten unseres Wohlfühlgewichts

Bewegung - für unsere Gesundheit, die Steigerung unserer Lebensqualität und das Erreichen und Halten unseres Wohlfühlgewichts

Die Problemstellung - Wir sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig.

Der Mangel an Bewegung ist Gift für die Gesundheit.

Die Folge: Seit Jahren nehmen Krankheiten wie

zu. Höchste Zeit für mehr Bewegung im Alltag.

Was ist körperliche Bewegung?

Unter Bewegung versteht man alle Arten körperlicher Aktivität: Laufen, Schwimmen, Tanzen, Treppensteigen, Radfahren, aber auch Staubsaugen oder Gartenarbeit – all das gehört zur körperlichen Bewegung.

Diese setzt sich aus 5 Grundfähigkeiten (auch: motorische Fähigkeiten) zusammen:

  1. Ausdauer
  2. Kraft
  3. Beweglichkeit
  4. Koordination
  5. Schnelligkeit

Egal, wie wir uns bewegen:
Wir benötigen immer diese 5 Bewegungsarten dazu – und alle 5 lassen sich durch Training verbessern.

Gleichzeitig bedeutet Bewegung Lebensqualität

Körperliche Bewegung – ob in der Freizeit, beim Spiel oder als Fortbewegung beim Gehen oder Joggen – ist zwar anstrengend, wird aber mit Freude, Motivation und inneren Zufriedenheit belohnt.

Bleiben Sie in Bewegung und treiben Sie Sport

Wer sich regelmäßig bewegt, beugt wirksam Herz- und Gefäßkrankheiten, aber auch Diabetes und Krebserkrankungen wie Darm- oder Brustkrebs vor.
Ideal ist Ausdauerbewegung an fünf Tagen die Woche für mindestens 30 Minuten.
Gute Beispiele für eine mäßige Ausdauerbelastung sind Joggen, schnelles Gehen, Radfahren, Schwimmen, Ergometertraining oder auch Tanzen.

Auch kürzere Einheiten können helfen wie zügiges Spazierengehen für zehn Minuten am Tag.
„Bereits ab 8000 Schritten an mindestens zwei Tagen in der Woche wird das Risiko für den vorzeitigen Herztod gesenkt“.

Am besten man gestaltet auch seinen Alltag so bewegt wie möglich: Fahrrad statt Auto oder E-Roller, Treppe statt Aufzug, im Büro stehend statt sitzend telefonieren und arbeiten.
Bewegung schützt zudem nicht nur vor Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“), sondern wirkt sich positiv auf andere Körper- und Organfunktionen wie Zellerneuerung, Anregung der Hirnaktivität, Stoffwechselprozesse in Leber und anderen Organen aus.

A) Bewegung oder B) Sport: Was ist der Unterschied?

Körperliche Bewegung und Sport werden gerne synonym verwendet. Beide sind körperliche Aktivitäten, doch es gibt Unterschiede:

A) Bewegung

Zur Bewegung zählen alle körperlichen Aktivitäten – ob nun in der Freizeit oder auf der Arbeit. Ob wir uns aktiv fortbewegen und spazieren, den Schreibtisch aufräumen oder zuhause putzen – immer bewegen wird uns.

B) Sport

Der Begriff im Sport bedeutet, dass die Bewegungen geplant, strukturiert und zielgerichtet wiederholt werden.
Sport verfolgt meist das Ziel körperlicher Fitness, soll bestimmte Muskeln, Kraft und Ausdauer trainieren und verbessern.

Beide Aktivitäten fördern die Gesundheit.

Der Übergang ist fließend.

Während es aber beim Sport um vergleichende Leistungen (Leistungssport) und Wettkämpfe geht, läuft Bewegung meist automatisch ab.

Die wichtigsten positiven Effekte im Überblick: (1-5)

Wie gesund ist Bewegung für den Körper?

Die meisten Formen körperlicher Bewegung sind gut für die Gesundheit.
Sie bringen Herz und Kreislauf in Schwung (mehr als Kaffee), trainieren die Muskeln und entlasten so das Skelett.
Wer sich ausreichend bewegt, beugt Rückenschmerzen und anderen typischen Bürokrankheiten vor. 

Bewegung hat noch mehr Vorteile:

Regelmäßige Bewegung im Alltag reduziert das Risiko für Krankheiten wie

Zudem wirkt die körperliche Aktivität ausgleichend auf die Psyche.

1) Bewegung baut Stress ab

Körperliche und geistige Anspannung erzeugen Stress. Dabei schüttet der Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol aus, was jedoch das Immunsystem schwächt. Bewegung ist der beste Weg, das Hormon abzubauen und trägt zum sofortigen Stressabbau bei.

2) Bewegung fördert die Konzentration

Mangelnde Bewegung schadet der Konzentration: Wir werden unruhig, schweifen ab und können Gedanken nicht mehr fokussieren. Schon eine kurze Pause mit leichter körperlicher Bewegung bringt die Konzentration zurück

3) Bewegung steigert das Selbstbewusstsein

Regelmäßige Bewegung führt zu einer anderen Körperhaltung und Selbstwahrnehmung: Sie fühlen sich fitter, treten anders auf als eine „Couch-Potato“. In der Folge steigt Ihr Selbstbewusstsein.

4) Bewegung macht schlau

Schon moderate körperliche Bewegung steigert die Gehirndurchblutung um rund 30 Prozent. Studien belegen: Durch einfache Betätigungen werden Denkprozesse verbessert, die Intelligenz sowie Lern- und Gedächtnisleistungen nehmen zu.

5) Bewegung erweitert das Netzwerk

Ein oft unterschätzter Vorteil von mehr Bewegung: Sie sitzen nicht den ganzen Tag herum, sondern kommen rum! Viele lernen dabei neue Menschen oder Kollegen besser kennen. Beides vergrößert Ihr (berufliches) Netzwerk. Das gemeinsame Interesse an Sport und Bewegung begünstigt zudem neue Freundschaften.

Wann ist die beste Zeit für Bewegung und Sport?

Bewegung ist zu jeder Zeit gut und hat Vorteile. Je nach Uhrzeit gibt es aber unterschiedliche Schwerpunkte: Körperliche Betätigung am Morgen senkt den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel, zudem hilft es besonders beim Gewichtsverlust.

Bewegen Sie sich abends viel, hilft das bei der Entspannung, ist ein guter Ausgleich zum Job und stärkt das Immunsystem.
Wollen Sie gezielt Muskeln aufbauen, treiben Sie Kraftsport am frühen Morgen oder Nachmittag.
Hier ist die Leistungsfähigkeit beim Training besonders hoch. Entscheidend hierfür ist der Testosteronspiegel im Blut.

Aufgabenstellung

Redaktionsinfo: Bewegungs-Programm / Übungen, etc. erstellen

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